Pünktlich Osterwochenende ist mir gerade diese schöne KI-News erschienen:
KI-Start-up lässt Nutzer mit „Jesus“ chatten.
Stell Dir vor, Deine Gebete werden nicht nur erhört, sondern sogar beantwortet, in Echtzeit und individuell. Fast so, als würde es Gott wirklich geben… Die App „Text with Jesus“ ist ein KI-Chatbot, der im Namen des Herrn spricht und als Trainingsdaten die Bibel nutzt. Erfunden hat das ein gebürtiger Franzose, der in Kalifornien lebt und laut eigener Aussage selbst nicht gläubig ist. Aber gut, um mit Gott Geld zu verdienen, muss man ja auch nicht an ihn glauben, machen ja auch viele Priester nicht:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/atheisten-auf-der-kanzel-100.html
Machen wir uns nix vor: Würde es Gott geben, wäre sie verdammt eifersüchtig, wie viel Zeit, Geld und Energie die Menschen in ihre selbst erschaffenen Goldenen Kälber stecken. Die Kathedralen der Neuzeit sind die riesigen Datenzentren für KI-Modelle und deren unersättlichen Datenhunger.
Da kommt ja übrigens auch die Jesus-KI an ihre Grenzen: Seit 2.000 Jahren gab´s kein Update mehr beim Content. Außerdem kann die App kein Wasser in Wein verwandeln.
Da wären wir auch schon beim nächsten Thema: Schafft die KI überhaupt irgendeinen Mehrwert?
Die Frage für die Wirtschaftsbosse ist nicht, ob KI effektiver, besser oder schneller arbeitet – sondern günstiger als Menschen. Aber das ist Thema für einen weiteren Blogpost… (und dann erklär ich auch, warum KI-Jesus gratis ist, aber man für Satan 2,99 im Monat extra zahlen muss.)

